Mit der Kamera beim Training der Antheringer Sportschützen
Bei so viel und lang anhaltender Konzentration ist es kein Wunder, dass manche Sportschützen nach dem Training am Mittwoch noch schnell beim Voglwirt etwas Erfrischendes zu sich nehmen. Um 19.00 Uhr beginnt am Schießstand des SV Anthering im Nebengebäude des Voglwirts bereits ein reges Treiben. Jung und Alt bewaffnen sich mit alten und neuen Luftgewehren und ballern auf kleine Zielscheiben. Es macht sichtlich jeden Spass und bei voller Konzentration und Wettkampfeifer vergeht die Zeit, ehe man es sich versieht. "Heute taugt es mir ganz besonders" sagt ein junger Schütze, "da kann ich meiner Oma beweisen, wie genau ich ins Schwarze treff!". Und die Oma selbst hat auch gerade eine gute Serie geschossen.
Nach etwa einer halben Stunde treffen die "Stars" ein. Zwei andere "Profis" absolvieren bereits seit längerem Konzentrations- und Zielübungen. Immerhin ist der SV Anthering in der 2. Landesliga vertreten und wir haben einige "Meister" in unseren Reihen. Auffällig ist die lockere Athmosphäre, in der die Sportler neben den sogenannten Amateuren ihre Trainingsschüsse absolvieren. "Zuerst schiess ich im normalen Gewand, damit ich das beste Gefühl fürs Gewehr bekomme", erzählt Sascha Haberlandner, "dann schlüpf ich in die Schießsportgarnitur." Ich muss jetzt mehr trainieren als sonst, damit mir mein Kumpel Wolfgang Vogl nicht zu sehr an die Pelle rückt!" lacht Sascha.
Und zum Abschluss und vor lauter Freude, dass alles so gut läuft, bekommt der Berichterstatter vom "Schützenpapa" noch 2 Halbe beim VW.
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