SV Anthering : St. Johann 1b – 2:0 (1:0)

“Auch ohne Dicker-Tore hält Erfolgslauf an. SVA gewinnt wichtiges 6-Punkte-
Spiel gegen unangenehme St. Johanner Fohlentruppe!”

Startaufstellung: Heuberger, As, Lüftenegger, Klaushofer, Moser, Humer Felix,
Tomic, Velibor Dordevic, Schwaiger (K), Hermann, Dicker
von der Bank: Geier Daniel, Baumann, Costisella

Spasic und Schwaighofer fehlen gelb-gesperrt, Wintersteller und Humer Wolfgang
verletzungsbedingt, dafür kehrt Peter Lüftenegger wieder in die Startelf zurück. Die
Gäste haben einige westliga-erprobte Kicker in ihren Reihen und, wie auch der SVA,
das "Abstiegsgespenst" im Nacken.

Der SVA zeigt breite Brust und übernimmt sofort die Initiative. Dicker schickt Dordevic
in die Gasse, aber der Goalie ist auf dem Posten (1.). Aber es ist sofort erkennbar,
dass der Gegner nicht zum Abnicken nach Anthering gekommen ist. Unser Team tut
sich schwer, ins Spiel zu finden.

1:0 (10.) – Florian Schwaiger
Dann aber doch die frühe Führung – eine Frühjahrs-Spezialiät unserer Truppe! Dicker
kommt über links, sein Schuß wird abgeblockt, das Leder springt Hermann vor die
Beine, aber auch dessen Schuß findet nicht ins Tor, aber … alle guten Dinge sind 3 ..,
Käptn Flo Schwaiger steht goldrichtig und nagelt die Kugel aus 10m unhaltbar unter
die Latte.

Leider gibt dieser Treffer unserem Team nicht den erhofften Rückenwind. Die Gäste
stellen die Räume geschickt zu, setzen zwar ihrerseits wenig Akzente im Offensiv-
spiel, lassen aber auch kaum Chancen unserer Mannschaft zu. So sehen die Zu-
schauer ein Mittelfeld-Geplänkel, wo sich die beiden Teams großteils neutralisieren.
Mehr als Halbchancen hat die Partie nicht zu bieten, die Stürmer sind bei den Ver-
teidigern meist gut aufgehoben. Die Fans sehen die bislang "schwächste" Früh-
jahrsleistung unserer Jungs, aber das liegt auch am gutorganisierten Gegner. Ande-
rerseits sind Tormöglichkeiten der Pongauer Mangelware. Alex Tomic holt sich die
gelbe Karte und ist im nächsten Spiel gegen den ASV gesperrt.

Halbzeitstand: 1:0!

Hälfte zwei paßt sich zunächst dem Niveau der ersten 45 Minuten an. Dann der
erste, wohl spielentscheidende Aufreger nach der Pause. Der SVA kommt über
rechts, As setzt zum Flankenball an und wird vom gegnerischen Verteidiger hart
von den Beinen geholt – der Schiri fackelt nicht lange und schickt den Verteidiger
mit Rot unter die Dusche (55.). Flo Schwaiger holt sich im Getümmel auch noch
Gelb und fehlt ebenfalls gegen den ASV.
Jetzt verstärken die Gäste ihre Defensive und es gelingt uns nicht, aus dieser
Überzahl entsprechendes Kapital zu schlagen. Nach einer Stunde reagiert Coach
Neumayr, Costisella kommt für Dordevic, aber am Charakter des Spieles ändert
sich wenig. Die Zuschauer sehen eher einen "Sommerkick", in dem Fehlpässe
das Geschehen beherrschen, die Gäste nicht mehr können und der SVA, an diesem
Tag, einfach nicht die entscheidenden Akzente setzen kann.

2:0 (70.), Martin Hermann
Dann doch die endgültige Entscheidung! Dicker bringt einen Freistoß von rechts
vor den Kasten, Martin steht richtig und verlängert das Leder, per Kopf, über die
Linie – Steirer-Premierentor für den SVA!

Unsere Jungs spielen es jetzt geschickt. Haben auch die Ruhe und Cleverness und
bekommen auch die Räume für Konter. Zwischenzeitlich sind auch die SVA-Youngs-
ters Baumann und Geier Dani im Spiel. Ein Großteil der Mannschaft wird von SVA-
"Gewächsen" geprägt. Und wir bekommen auch noch unsere Chancen.
Baumann läuft von links auf den Goalie zu, dieser kann abwehren und den Nach-
schuß setzt Marco über das Tor (82.). Gleich darauf holt sich Geier Daniel im Zwei-
kampf das Leder, flankt von rechts, aber Costisella kommt knapp nicht an den Ball
(83.). Und auch den Schlußpunkt setzt unsere Mannschaft. Baumann sprintet ins
Loch, kann den Tormann überheben, aber der Linesman erstickt den Torjubel im
Keim, als er die Fahne zum Abseits in die Höhe reißt. Eine sehr knappe Entschei-
dung (90. + 2). Dann ist das Spiel zu Ende – die 3 Punkte aus diesem 6-Punkte-
Spiel bleiben fest in Antheringer Hand.

Das Team hat gezeigt, dass es auch mit dem Druck des "Gewinnen-Müssens" um-
gehen kann. Es war bestimmt nicht die beste Leistung der Rückrunde, aber mit
Schönheitspreisen kann man keine Klasse halten. Unter dem Strich ein verdienter
Sieg gegen einen unangenehmen Gegner, der unsere Mannschaft bereits auf den
11. Tabellenrang hieft – so gut waren wir zuletzt in der 2. Spielrunde (Mitte August)
plaziert. Der SVA ist die beste Mannschaft der Rückrunde der 1. Landesliga. Schön
für die Statistik, aber abgerechnet wird zum Schluß, alles weiter so, nicht nach-
lassen und nicht vergessen …….

"… der SVA, ist wieder da und wir steigen NIEMALS ab, ole, ole …….!"

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